KI-Halbjahresfazit 2026

KI Halbjahresfazit 2026


KI-Halbjahresfazit 2026: Was wir nach 12 Folgen KI vor 9 gelernt haben

Halbzeit 2026. Nach zwölf Folgen KI vor 9 und einem halben Jahr täglicher KI-Arbeit ist es Zeit für ein ehrliches Fazit. Nicht als Hochglanz-Rückblick – sondern als ungeschönte Bilanz aus dem echten Mittelstands-Alltag.

In dieser besonderen Folge von KI vor 9 zieht Michael vier Erkenntnisse die ihn wirklich beschäftigen – darunter auch unbequeme.

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Erkenntnis #1 – Die Geschwindigkeit: faszinierend und ängstlich zugleich

Die Geschwindigkeit des KI-Markts ist beispiellos. Scout, die Google I/O, neue Microsoft-Modelle, Fable 5 das kurz verfügbar war und wieder verschwand – das alles passierte in wenigen Monaten. Selbst wer täglich mit KI arbeitet kommt kaum hinterher.

Die entscheidende Frage dabei: Wenn jemand der täglich damit arbeitet manchmal nicht mehr weiß wo oben und unten ist – wie fühlt sich das dann für einen Geschäftsführer an der nebenbei noch ein Unternehmen führen muss? Das ist eine Frage die uns bei SKILLY täglich antreibt.

Erkenntnis #2 – KI ist im Alltag nicht mehr wegzudenken

KI ist kein Experiment mehr – sie ist Arbeitsrealität. Posteingang, E-Mails, Kundenvorbereitung, Blog-Artikel, Sendungsskripte, LinkedIn-Posts – alles läuft heute mit KI-Unterstützung. Der entscheidende Wandel dabei ist nicht die Produktivität allein, sondern die Art zu denken: schneller anfangen, den leeren Bildschirm überwinden, einen Sparringspartner haben der immer verfügbar ist.

Wer das einmal erlebt hat möchte nicht mehr ohne. Das ist keine Übertreibung – das ist die ehrliche Erfahrung nach einem halben Jahr.

Erkenntnis #3 – Wir leben in einer Bubble

Das ist die unbequemste Erkenntnis: Wer sich täglich in KI-Kreisen bewegt – Konferenzen, LinkedIn, Podcasts – lebt in einer Bubble. Dort ist KI-Begeisterung die Norm.

Die Realität in vielen deutschen Mittelstandsunternehmen sieht anders aus. Mitarbeiter haben Angst um ihre Jobs. Geschäftsführer wissen nicht wo sie anfangen sollen. IT-Abteilungen haben KI verboten weil Datenschutzfragen ungeklärt sind.

Das ist kein Versagen – das ist der normale Stand vieler Unternehmen. Und genau deshalb gibt es SKILLY und unseren KI-Einstieg-Workshop: um die Brücke zu bauen zwischen dem was technisch möglich ist und dem was heute wirklich umsetzbar ist.

Erkenntnis #4 – Kein Entwickler – und trotzdem GitHub, Make und Foundry

Die überraschendste persönliche Erkenntnis: Als Nicht-Entwickler arbeitet Michael heute mit GitHub, Make und Microsoft Foundry. Vor einem Jahr wäre das undenkbar gewesen.

Was sich verändert hat: KI hat die Einstiegshürden dramatisch gesenkt. Man muss keinen Code schreiben – man beschreibt was man will und KI hilft es umzusetzen. Wenn das für einen erfahrenen IT-Berater gilt, gilt es auch für die Mitarbeiter in euren Unternehmen.

Was jetzt kommt

Nach der Sommerpause geht KI vor 9 weiter – mit neuen Themen und noch mehr Praxis aus dem Mittelstand. Wer die Sommerpause nutzen will um Klarheit zu bekommen was im Herbst ansteht, sollte jetzt das Gespräch suchen.

KI vor 9 – Das SKILLY-Update erscheint jeden Dienstag um 08:30 Uhr auf YouTube und LinkedIn.